Facebook oder Google Ads? Was ist besser?

Facebook oder Google Ads

„Facebook oder Google Werbung – Was ist eigentlich besser?“ Diese Frage bekommen wir sehr häufig von unseren Kunden gestellt. Damit wir dieses Thema ein für alle Mal klären und die Antwort für jeden zugänglich machen, beantworten wir die Frage in diesem Beitrag. Doch bevor wir die Frage beantworten, möchten wir zunächst die beiden Werbenetzwerke miteinander vergleichen und deren Vorteile aufzeigen.

Facebook Ads

Schauen wir uns als erstes Facebook an. Was ist Facebook eigentlich genau? Facebook ist ist ein soziales Netzwerk, in dem sich Menschen u.a. mit ihren Freunden und Familien austauschen können. Darüber hinaus können Unternehmen, Gruppierungen oder Personen des öffentlichen Lebens ihre eigenen Seiten erstellen, worüber sie mit ihren Kunden oder Fans kommunizieren können.

Die Nutzung von Facebook ist für die Mitglieder kostenfrei. Das eigentliche Geschäftsmodell von Facebook ist das Sammeln von Daten und die Bereitstellung von Werbeflächen. Unternehmen können Werbeanzeigen auf Facebook selbst und auf Instagram, einer weiteren Plattform von Facebook, schalten. Die Bezahlung erfolgt dabei für jeden Klick, den ein Nutzer auf einer Werbeanzeige tätigt (Pay per Click).

Bei Facebook handelt es sich um Push Marketing. Das bedeutet, dass Werbeanzeigen an potenzielle Kunden, die das Unternehmen womöglich noch nicht kennen, ausgespielt werden. Ziel ist es dabei, die Aufmerksamkeit oder den Bedarf des Kunden zu erwecken.

Die Werbeanzeigen können an bestimmte Zielgruppen ausgespielt werden. Anhand von demografischen Merkmalen, Interessen und Website-Besuchen der Nutzer können die Zielgruppen für die Werbeanzeigen eingegrenzt werden.

Vorteile von Facebook Ads

Vorteile von Facebook

Hohe Reichweite

Ein wesentlicher Vorteil von Facebook ist die hohe Reichweite. Facebook ist mit weltweit 2,5 Milliarden aktiven Nutzern die größte Social Media Plattform der Welt. Instagram zählt immerhin 1 Milliarde aktive Nutzer und ist damit auf Platz 6 der am meisten genutzten Social Media Plattformen. Mit Facebook und Instagram erreichen Sie Personen aus allen Altersgruppen ab 18 Jahren, mit allen Geschlechtern und aus nahezu allen möglichen Branchen. Egal für welchen Markt Sie sich positionieren, auf Facebook und Instagram werden Sie Ihre Zielgruppe finden, egal ob B2B oder B2C.

Große Datenmenge

Die mächtigste Waffe von Facebook ist die hohe Anzahl an Daten aufgrund der vielen Nutzer. Facebook kennt nicht nur die demografischen Merkmale (Standort, Alter, Geschlecht und Sprache) Ihrer Zielgruppe, sondern weiß auch die Interessen. Anhand der Interaktionen auf Facebook und der Website-Besuche im Internet kann Facebook die Nutzer spezifischen Interessengruppen zuordnen. Durch Facebook können Sie Ihre Zielgruppe ganz genau bestimmen und relevante Werbeanzeigen an diese ausspielen.

Nachteile von Facebook

Hoher Aufwand

Trotz der nützlichen Vorteile von Facebook gibt es dabei auch einen Haken. Damit Sie die vollen Potenziale von Facebook Ads ausschöpfen können, ist viel Know-how in sowohl Technik als auch Marketing erforderlich. Sie müssen nicht nur die Werbeanzeigen technisch aufsetzen können, sondern Sie müssen außerdem Ihre Zielgruppe kennen und wissen wie Sie diese am besten mit Bildern, Videos und Werbetexten ansprechen. Darüber hinaus müssen Sie Ihre Werbeanzeigen viel testen und kontinuierlich anpassen und optimieren.

Google Ads

Google ist mit einem weltweiten Marktanteil von 91,98 % die größte Suchmaschine der Welt. Wie auch bei Facebook macht das Geschäft mit Werbeanzeigen den größten Anteil des Umsatzes vom Unternehmen Google LLC aus. Google Ads werden ebenfalls mit Pay per Click abgerechnet.

Im Vergleich zu Facebook hat Google mehr Möglichkeiten, Werbeanzeigen zu platzieren. Zum einen können Unternehmen Textanzeigen und Shopping-Anzeigen für Suchergebnisse auf Google oder Websites von Suchnetzwerk-Partnern schalten. Hierbei handelt es sich um Pull Marketing, da der Kunde selbst nach einer Lösung eines Problems oder nach Produkten und Dienstleistungen sucht. Des Weiteren können Unternehmen Display-Anzeigen auf verschiedenen Websites, welche Werbefläche für Google anbieten, Videoanzeigen auf YouTube und sogenannte Discovery-Anzeigen auf YouTube, Gmail sowie anderen Google-Plattformen schalten. Diese Maßnahmen zählen zum Push Marketing. Da wir Suchmaschinenwerbung, auch Search Engine Advertising (SEA) genannt, unseren Kunden am häufigsten von all den Google Ads Möglichkeiten empfehlen, werden wir in diesem Beitrag lediglich die Werbeanzeigen bei Suchergebnissen auf Google genauer vorstellen und mit Facebook Ads vergleichen.

Wie bereits erwähnt können Unternehmen bei Google Ads für das Suchnetzwerk Textanzeigen für bestimmte Keywords schalten. Keywords sind Wörter oder Wortgruppen, die der Nutzer bei Suchanfragen bei Google eingibt. Bei den Suchergebnissen werden dem Nutzer Textanzeigen, die zu Websites von Unternehmen weiterleiten, eingeblendet.

Vorteile von Google AdWords

Vorteile von Google Ads

Hohe Qualität

Was meinen wir mit hoher Qualität? Damit ist nicht die Qualität der Werbeanzeigen gemeint, sondern die hohe Qualität der Besucher, die durch die Werbeanzeigen auf Ihrer Website landen. Da die Nutzer selbst nach einer Lösung eines Problems oder nach Produkten und Dienstleistungen auf Google suchen, sind sie qualifizierter und haben eine viel höhere Kaufbereitschaft.

Geringer Aufwand

Im Vergleich zu Facebook ist das Schalten von Google Ads weniger aufwändig. Es ist zwar ein gewisses Know-how für die technische Umsetzung notwendig, allerdings müssen Sie für Google Ads keine Bilder und Videos erstellen, da es sich um Textanzeigen handelt. Die Textlänge ist zudem auf eine bestimmte Zeichenanzahl begrenzt. Die einzige Herausforderung besteht darin, die richtigen Keywords einzustellen. Sobald diese herausgefunden wurden, können Sie Ihre Google Ads, ohne viel anpassen zu müssen, dauerhaft laufen lassen.

Nachteile von Google Ads

Höhere Klickpreise

Man kann nicht pauschal behaupten, dass die Klicks bei Google teurer sind als bei Facebook, da die Klickpreise von Markt und Zielgruppe abhängen. Aus eigenen Erfahrungen heraus sind die Klickpreise jedoch bei Google in den meisten Branchen höher als bei Facebook. Der Grund hierfür kann z.B. die hohe Konkurrenz zwischen den Werbetreibenden bei Google Ads sein.

Begrenzte Skalierbarkeit

Ein Nachteil von Suchmaschinenwerbung ist die eingeschränkte Reichweite. Sie können mit Google Ads nur die Leute erreichen, die auch nach Ihren Keywords suchen. Gewisse Keywords haben zudem ein begrenztes monatliches Suchvolumen. Eine Skalierung ist daher schwierig, da Sie mit mehr Budget nicht unbedingt mehr Leute erreichen.

Was bringt mehr? Facebook oder Google Ads?

Nachdem Sie jetzt die Unterschiede zwischen Facebook und Google kennen, stellt sich nur noch die Frage, welche Plattform besser ist.

Die Antwort ist: keine. Denn beide Plattformen haben jeweils Ihre Stärken und Schwächen. Wenn Sie mit Online Werbung erfolgreich werden möchten, müssen Sie Facebook und Google im Gesamten betrachten. Wir empfehlen Ihnen, am besten beide Plattformen zu nutzen. Mit Google Ads erreichen Sie qualifizierte Kunden mit einer höheren Interesse und Kaufbereitschaft, sind dafür in der Reichweite begrenzt. Um mehr Menschen zu erreichen, können Sie parallel Facebook Ads schalten.

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, mithilfe von Facebook eine Zielgruppe zu erstellen, die von demografischen Merkmalen und Interessen her Ihren Website-Besuchern, die bspw. durch Google Ads auf Ihrer Website gelandet sind, sehr ähnlich sind. Dadurch können Sie die Stärken von beiden Plattformen kombinieren und kostengünstig viele hochqualifizierte Kunden erreichen.

Wenn Sie wissen möchten wie diese Strategie funktioniert und für Ihr Unternehmen umgesetzt werden kann, dann buchen Sie ein kostenfreies Beratungsgespräch bei uns. Klicken Sie einfach jetzt unten auf den Button, um einen Termin mit uns zu vereinbaren.